Illegal, Glückslos, Betrug, Abzocke zum Quadrat, nur die Oberen verdienen … das sind nur einige Aussagen, die man im Zusammenhang mit Netzwerkmarketing (NWM) oft hört. Einige glauben vom Hörensagen, dass NWM ein Pyramidensystem oder Schneeballsystem ist.

Ein Pyramidensystem?

Nein, denn bei einem Pyramidensystem kann derjenige der unterhalb steht, nie mehr verdienen als der, der in der Struktur über ihm seht bzw. ihn zum Unternehmen gebracht hat. Im NWM kann derjenige durch Fleiß und mehr Zeitinvestition seine “Upline” in Rang und Verdienst einfach überholen.

Ein Schneeballsystem?

Nein, auch das ist NWM nicht. Bei einem Schneeballsystem wird immer weiterverkauft und der Preis steigt bei jedem Verkauf bzw. bei illegalen Geldgeschäften werden im System stehende Personen von den Eintrittsgeldern der neuen bezahlt. Beim NWM kauft jeder direkt beim Hersteller oder als Kunde bei einem Berater des Herstellers.

Aber was ist Netzwerkmarketing dann eigentlich?

In Wirklichkeit wissen viele Menschen gar nicht, was man unter Netzwerkmarketing versteht. Für mich ist es vereinfacht gesagt, nichts anderes als, dass man Produkte, die man selbst liebgewonnen hat, weiterempfiehlt. Produkte, die jeder ohne diverse Zwischenhändler direkt beim Hersteller kaufen kann und für deren Weiterempfehlung der Empfehlungsgeber aus den eingesparten Handelskosten Vergütungen erhält.
Wusstest Du eigentlich, dass durch Transport, Lagerung, Zwischenhandel etc. immense Kosten entstehen bzw. dass der “Handel” oft 300% und mehr aufschlägt?
Ich frage mich, ob Direktvertriebsfirmen wie Tupperware, Partylite, Amway, Vorwerk oder Thermomix anfangs auch auf Grund ihrer Vertriebsform auf Widerstand gestoßen sind. Macht es vielleicht einen Unterschied, dass man dort normalerweise nicht selbst beim Hersteller zum Einkaufspreis kaufen kann und daher der Einblick fehlt?

Viele, die das Vertriebssystem Netzwerkmarketing neu kennenlernen, lehnen es wohl einfach aus Unverständnis ab. Andere wiederum denken, dass sie die Lebenslotterie zum Reichwerden entdeckt haben und nur jemanden finden müssen, der möglichst viel Umsatz macht. DAS Glückslos!

Dass das nicht funktioniert brauche ich wohl nicht schreiben, sonst gäbe es nur reiche und erfolgreiche Netzwerker, die selbst nichts mehr arbeiten.

Netzwerkmarketing meines Erachtens ein ernst zu nehmender Beruf!

Wenn man gerne mit Menschen arbeitet, ein gutes und langjährigebestehendes Unternehmen wählt, die passenden Produkt für sich findet und gerne anderen „dient“, das bedeutet seine Partner unterstützt und sie in ihrem Erfolg fördert … dann hat man einen Beruf gefunden, der Berufung ist und mit dem man auch erfolgreich sein kann!
Dass die Jackpot- und Glückslos-Sucher oft mit viel Druck und wenig Dienlichkeit, nur darauf aus sind, möglichst viele Menschen als Partner einzuschreiben, um diese dann nach der/den ersten Bestellung(en) im Regen stehen zu lassen, ist dem Ruf des Netzwerkmarketings verständlicherweise leider nicht gerade gut bekommen und viele Menschen reagieren schon bei dem Begriff “allergisch”. Wie überall ist es eine Frage der persönlichen Ethik!
Wenn man aber aus Überzeugung und Begeisterung mit guter ethischer Einstellung Menschen das zeigt, was man für sich entdeckt hat… ihnen eine ehrliches Angebot macht und sie – wenn sie ja sagen – mit allen Möglichkeiten, die man hat, liebevoll unterstützt, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen, dann wird man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Bereich gefunden haben, der einem mit ausreichend Geduld und Gelassenheit viel Freude, Einkommen und Erfolg schenkt!
Eigentlich wollte ich es kurz formulieren. Das ist mir wohl nicht ganz gelungen.
Schön, dass Du trotzdem bis zum Ende gelesen hast!
 
PS: Wenn Du wissen willst, ob an den Vorurteilen gegenüber Netzwerkmarketing etwas Wahres dran ist, dann prüfe die Fakten selbst!
Lasse Dir nicht von jemanden – der vermutlich darin keinen Erfolg hatte, weil er nicht bereit war die notwendigen täglichen Arbeiten zu erledigen – sagen, was es angeblich ist und dass es nicht funktioniert.
Michael Strachowitz, den ich im Herbst 2017 persönlich erleben und kennenlernen durfte, erklärt in diesem kurzen Video nochmal sehr gut, was Netzwerkmarketing definitiv nicht ist.