Als kleine Rebellin habe ich gesagt, dass ich keinen Jahresrückblick schreibe, aber ich muss zugeben es ist schon interessant, nicht nur für mich selbst. Wenn ich mir die Rückblicke von Kollegen in den letzten Tagen so ansehe, dann finde ich es wirklich spannend zu lesen und zu schauen was sich so getan hat bei den Leuten. Deswegen gibt es jetzt also doch einen Jahresrückblick von mir. Ja, 2021 war eine coole Socke! Ich muss sagen, es war ein Jahr mit vielen Emotionen, vielen Hochs und Tiefs, vielen ersten Malen und Dingen, die ich lernen durfte. Einfach immens viel persönliche Weiterentwicklung.  

Eine Challenge als Jahresauftakt

Gestartet habe ich das Jahr mit einer Challenge mit dem Titel „Entdecke den Zauber deiner Einzigartigkeit“. Es ging um den persönlichen USP, also um das Alleinstellungsmerkmal. Es waren rund 35 Teilnehmerinnen mit dabei und circa ein Drittel davon auch sehr aktiv. Cool zu sehen, was teilweise bereits am zweiten Tag für Veränderungen begannen und welche Erfolge die Teilnehmerinnen verzeichnen konnten. Zugegeben die Woche war anstrengend, hat mir aber mega viel Spaß gemacht. Daraus ergab sich auch, dass ich echt nette Menschen in 1:1 Mentorings ein Stück ihres Weges begleiten und an der Hand nehmen durfte. Ich konnte sie in ihrer Entwicklung und ihren Projekten unterstützen, das ist immer eine besondere Freude.

Zahlen-Frühling bzw. wir als Gartendesigner

Lass‘ uns ein bisschen nach den Jahreszeiten auf mein Jahr 2021 zurückschauen. Ab März – zählt der schon zum Frühling (?) - habe ich dann losgelegt, mich 6 Monate intensiv mit meinem Businesszahlen auseinanderzusetzen. Ich habe an einem Analytics Betakurs teilgenommen, der richtig spannend war. Mit total netten Kolleginnen habe ich sehr viel über mich, meine Webseite, meine Social-Media-Kanäle sowie meinen Newsletter gelernt.

Privat haben wir begonnen unseren Garten anzulegen. Da wir erst ein Jahr zuvor ins Haus gezogen waren, war da noch nichts außer Gartenhütte und Rasen. Wir haben ein Marmorkies-Beet angelegt und Rankgitter-Kisten als Sichtschutz aufgebaut. Ich werde nie vergessen, wie unser Carport ausgesehen hat - wie die Außenstelle eines Baumarktes! Überall standen Paletten herum mit einer Tonne weißem Marmorkies und 15 Rankgitter-Kisten die noch zusammengebaut werden mussten. Neben einer Palette Blumenerde, lagerten auch Betonsteine und Säcke feiner Sand unterm Carport, sodass unser Auto gar keinen Platz mehr hatte.

Es war ein schönes Projekt, das meinem Mann und mir viel Spaß gemacht hat. Was haben wir geschaufelt! Eine Tonne Kies musste in den Garten, aber zuerst natürlich die Erde weg. Auch ein guter Ausgleich zur täglichen Schreibtischarbeit.

Content, neue Routinen & meine erste Blogparade

Ein wenig später - im April habe ich begonnen wirklich regelmäßige Newsletter und Blogartikel zu schreiben und mir diesbezüglich Arbeitsroutinen anzulegen. Der Content-Planungs-Club, in dem ich seit dem Zeitpunkt bin, hilft mir sehr beim Dranbleiben und kontinuierlichen Inhalte produzieren. Ich hoffe natürlich, du liest fleißig meine Blogartikel!

Anfang Juni startete ich meine erste Blogparade mit dem Titel „Teilzeit-Selbständigkeit: Trend der Zukunft?“. In fast 20 Artikeln haben großartige Frauen ihre Geschichten erzählt sowie Tipps und Input zum Thema gegeben. Wenn du neugierig bist, verlinke ich dir gerne hier die Zusammenfassung.

Sommerliche Flaute und Selbstzweifel

Der Sommer war so ein bisschen Flaute. Ich habe 3 Webinare abgehalten über den Sommer und hatte noch nie so wenig Teilnehmer. Was natürlich auch bei mir einige Selbstzweifel aufkommen ließ. Im Rückblick gesehen wundert es mich nicht. Nach diversen Lockdowns und mit schönem Wetter, konnten wir uns endlich wieder freier bewegen. Viele wollten da nicht vorm Computer sitzen, sondern raus in die Natur oder in den Garten. Auch wir haben sehr viel Zeit im Garten verbracht und uns einen coolen Whirlpool zugelegt. Mit schön gestaltetem Garten wurde das schöne Wetter auf „Terrassien“ genossen.

Mein erstes Online-Programm im Herbst

Letzten Sommer habe ich das coolste Ding in meinem Leben gewonnen. Passend zu dem was ich an Projekten geplant hatte, gewann ich einen 4-wöchigen Kurs, wie man in WordPress seinen eigenen Kursbereich erstellt. Das war sowas von ideal, weil ich im Herbst ja meinen ersten Onlinekurs geplant hatte. Der Kurs hat mir immens viel geholfen, was diese ganze Technik und das Design anbelangten. Im Herbst ist dann der erste Durchgang von „VISION – das Onlineprogramm und der Erfolgscode für nebenberuflich Selbständige“ als Betaversion mit meiner Wunschzahl von 6 Teilnehmerinnen gestartet. 

Ich hätte mir keine besseren Teilnehmerinnen wünschen können. Es waren so berührende gemeinsame Zoom-Termine zwischen den Lektionen und ein spannender Austausch in der begleitenden Facebook Gruppe. Aber ich muss auch sagen, es war eine richtig intensive Zeit für mich.  Wie man empfiehlt, habe ich den Kurs nicht vorproduziert, sondern on the fly erstellt. D.h. ich habe immer Woche für Woche die Videos und die Inhalte produziert. Den diesbezüglichen Zeitaufwand hatte ich kräftig unterschätzt. Ich habe mindestens einen vollen Tag pro Woche, manchmal sogar zwei, für die Produktion der Kursinhalte gebraucht. Das Schöne ist, dass es offensichtlich auch für meine Kursteilnehmerinnen eine wundervolle Zeit war. Wenn du auf die Programmseite schaust, dann kannst du die Feedbacks und Testimonials lesen bzw. gibt es sogar ein Video. Schau mal vorbei, ich würde mich natürlich freuen.

Kein Urlaub für Bea, aber ein Adventkalender für meine LeserInnen

Im November hätte ich mir gerne eine wohlverdiente Auszeit gegönnt und musste leider den Urlaub dank der Virussituation und geänderten Lage stornieren. Also entschloss ich mich kurzfristig, überraschend einen Adventkalender zu machen. Ich hatte ja eine Woche Zeit gewonnen und die habe ich dann auch tatsächlich für die Umsetzung gebraucht. Die Resonanz war Hammer, es haben sich 80 Teilnehmerinnen mit dem Kalender jeden Tag einen kleinen Impuls für ihr nebenberufliches Business abgeholt und natürlich gab es auch tolle Dinge, wie meinen Calendly Onlinekurs und ein 1:1 Mentoring, zu gewinnen.

Mein Mann ist Pensionist

Außerdem ist seit Dezember mein Mann in Pension (Rente) und ich dachte am Anfang, das wird vielleicht nicht so einfach werden. Aber ich muss dazu sagen, ich werde echt verwöhnt! Ich bekomme jetzt jeden Morgen wahlweise Kaffee oder Tee ins Arbeitszimmer an den Schreibtisch serviert und ich mache jetzt auch regelmäßige Mittagspausen, was meiner Selbstfürsorge sehr zuträglich ist. Wir haben uns richtig schnell und gut an die neue Lebenssituation gewöhnt.

Aufräumen, Follower löschen & Jahresplanung 2022

Zwischen den Jahren stand meine Jahresplanung auf dem Programm. Außerdem habe ich rund 750 Follower von meiner Facebook Seite gelöscht. Da wird wahrscheinlich so mancher jetzt sagen „Um Himmels willen, wenn ich mal 4200 Follower zähle, dann bin ich glücklich. Die lösche ich doch nicht!“ Aber ich habe sie akribisch, einzeln durchsortiert. Warum? Weil viele davon einfach aus einer Zeit stammen, als ich mit Facebook und einem ganz anderen Thema begonnen habe. Daher interessieren sie sich nicht mehr wirklich für die aktuellen Beiträge auf meiner Facebook Seite. Das ist natürlich für die Reichweite nicht so gut. Auf meiner To-Do Liste hatte ich auch ganz viele organisatorische Dinge. So habe ich z.B. meine Daten sortiert und endlich eine automatische, tägliche Datensicherung meiner lokalen Daten eingerichtet und bin so richtig schön aufgeräumt ins neue Jahr gegangen.

Hoppala im Webinar

Ein witziges Hoppala vom Sommer habe ich ganz vergessen. Ich habe ein Webinar ungeplant komplett ohne Folien gehalten und wäre nicht einmal draufgekommen, hätte mich nach 15 Minuten nicht eine Webinar Teilnehmerin gefragt, ob das eigentlich so sein soll, dass sie mich groß sieht und keine Grafiken. Am liebsten hätte ich mich unter dem Schreibtisch versteckt! Ja, solche Dinge kommen halt vor und ich schaffte es auch partout nicht, die Folien zu teilen. Trotzdem war es eines meiner besten Webinare, was mir die Abschlussquote bestätigte.

Juhuu, ich lass mich wieder coachen

Ab Dezember habe ich mir auch selbst wieder eine Coach an meine Seite geholt. Weil ich schon gemerkt hatte, dass sich ganz viel getan hat und ich 2022 wieder einen größeren Entwicklungsschritt gehen werde, was meine persönliche Entwicklung und mein Business anbelangt. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und weiß aus Erfahrung genau, dass ich mit Hilfe einer Sparringspartnerin viel schneller, besser vorankomme und umsetzen kann. Es war eine gute Entscheidung, denn ich merke bereits jetzt, dass mir die Zusammenarbeit guttut und sich ganz viel entwickelt.

Meine Mama und wofür ich dankbar bin

Ich bin unheimlich dankbar für die Tatsache, dass ich inzwischen voll selbständig bin. Zum Jahreswechsel durfte ich auch mein 15-jähriges unternehmerisches Jubiläum „feiern“. Wie doch die Zeit vergeht, es war 2007 als ich mich nebenberuflich selbstständig gemacht habe und dies über 10 Jahre war. In eine volle Selbständigkeit zu gehen war nie mein Plan, aber es war genau die richtige Entscheidung für mich. Ein Geschenk, das ich auf keinen Fall mehr ändern möchte. Auch weil meine Mama immer älter geworden ist und inzwischen sehr viel Fürsorge und Unterstützung braucht, die ich ihr so jetzt auch geben kann. Da fällt mir auch gerade eine Story aus 2021 ein.

Es war Nachmittag gegen 15:30 Uhr und ich bekam einen Anruf von ihr. Gott sei Dank hatte ich keine Termine mehr für den Tag geplant. Sie meinte „Du, mir ist da gerade was passiert. Ich habe mir ein Fußbad gemacht und das am Rollator durch die Wohnung geschoben … dann bin ich irgendwo dagegen geknallt und hab das ganze Wasser in der Küche und im Vorzimmer am Laminatboden verteilt!“ Ein Glück, dass ich nur 200 Meter Luftlinie entfernt bin. So schnell war ich noch nie mit meinen vier Buchstaben vom Schreibtisch hoch und bei ihr drüben. Auf allen vieren und mit allen Handtüchern, die ich zu greifen bekam, wischte ich also die Überschwemmung auf und nahm diese dann natürlich auch zum Waschen mit nach Hause.

Es ist einfach so schön, dass ich die Möglichkeit habe, sie jetzt im Alter zu unterstützen. Auch da ich selbständig flexibler sein kann.

2022 wird spannend…


Wenn du bis hierher gelesen und dich vielleicht schon ein bisschen über mein Jahr 2021 amüsiert hast, fragst du dich vielleicht, was 2022 kommen wird. Es wird wie immer jede Menge kostenlosen Input geben, ich habe ganz viele tolle Aktionen und Dinge geplant. Newsletter-EmpfängerInnen werden immer als erste informiert. Los geht es jetzt schon mal mit einem kostenlosen Webinar zum Thema „Marketing ohne Budget“ und es wird auch ein ganz toller Workshop kommen, indem es darum geht, wie du deine sozialen Medien in Schwung bringen kannst.  Auch mein Onlineprogramm wird wieder seine Tore im Frühjahr öffnen, bei Interesse trage dich gerne unverbindlich auf die Warteliste ein.

Natürlich freue ich mich, wenn du mir weiterhin folgst, mir einen Kommentar am Blog hinterlässt, wenn du mir Nachrichten schickst bzw. auf meine Mails aus dem Newsletter antwortest, damit ich mich mehr auf deine Wünsche und Bedürfnisse einstellen kann.

Ich wünsche dir ein wundervolles, grandioses, gesundes, glückliches und erfolgreiches 2022!
Deine Beatrice

Anmerkung zum Thema Zielerreichung

Ich habe doch tatsächlich vor wenigen Tagen einen Zettel gefunden, auf dem ich ein monatliches Umsatzziel ab Dezember notiert habe, … und … ich habe es erreicht. Zwar erst im Januar, aber dafür bereits Mitte des Monats ?

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Wie war dein 2021? Machst du einen Rückblick?
Hast du deine Ziele "besser" festgehalten als ich? ?