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 Ätherische Öle
 


Ätherische Öle

Einleitend sei hier gesagt, dass es bei ätherischen Ölen leider sehr hohe Qualitätsunterschiede gibt und weltweit nur ca. 2% der ätherischen Öle therapeutische Wirkung haben.
Ich persönlich arbeite ausschließlich mit hochwertigen, 100% naturreinen ätherischen Ölen bei denen bereits vom Anbaugebiet bis zur Destillation auf höchste Standards geachtet wird!

Sollten Sie diese hochwertigen Öle für sich als "Naturapotheke" nutzen wollen, können sie diese selbstverständlich auch über mich erwerben.

Es ist mir besonders Wichtig hier darauf hinzuweisen, dass ätherische Öle NIEMALS in eine Aromalampe gehören, die eine Verdunstungsthemperatur von 50°C überschreitet. Künstlich hergestellte Öle - die übrigens ebenfalls als 100% ätherisch bezeichnete werden - geben bei der Wärmeverdunstung Stoffe ab, welche Sie nicht einatmen sollten! Wenn man 100% naturreine Öle in der Aromalampe verdunstet, wird die sensible und zerbrechliche chemische Struktur zerstört! Am besten werden ätherische Öle in einem sogenannten Difuser kalt vernebelt!

Kurzfassung über die Wirkung von ätherischen Ölen

Ätherische Öle sind duftige, flüchtige Flüssigkeiten, die von Stauden, Blumen, Bäumen, Wurzeln, Sträuchern und Samen destilliert werden. Jedes einzelne Öl beinhaltet hunderte von verschiedenen und einzigartigen chemischen Verbindungen. Wer auch immer mit ätherischen Ölen arbeitet, sollte bestrebt sein, die reinsten Essenzen, die es auf dem Markt gibt, zu verwenden.

Ätherische Öle und das menschliche Blut haben die gleiche Aufgabe. Sie kämpfen gegen Infektionen, enthalten hormonähnliche Komponenten und initiieren den Regenerationsprozess.

Ätherische Öle haben eine chemische Struktur, die der Struktur einer menschlichen Zelle sehr ähnelt. Das macht ätherische Öle mit menschlichen Proteinen sehr kompatibel und befähigt sie, vom Körper komplett identifiziert und akzeptiert zu werden.

Ätherische Öle besitzen die Fähigkeit, die Zellmembran zu durchschreiten, und sich somit sehr schnell im Blut und im Gewebe zu verteilen. Dies bedeutet: Wenn ein ätherisches Öl auf die Füße aufgetragen wird, ist es in wenigen Minuten im ganzen Körper verteilt.

Ätherische Öle stimulieren im menschlichen Körper die Bildung von Antikörper, Nervenverbindungen (Neurotransmittern), Endorphinen, Hormonen und Enzymen. So kann z.B. Lavendel den Haarwuchs und die Wundheilung unterstützen.

ZUR GENAUEREN INFORMATION

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Ätherische Öle allgemein

Ätherische Öle werden auch als Duftstoffe der Pflanzen bezeichnet, sie sind flüchtige (ätherische) Kohlenwasserstoffverbindungen, die die Pflanzen aus Licht, Wasser, Erde und Luft erzeugen. Sie sind übrigens nicht fett, auch wenn sie als Öle bezeichnet werden. Nur Öle die auch die Stoffwechselprodukte der Pflanzen enthalten sind fett.
Die Anwendung ätherischer Öle geht übrigens bis in die Zeit um 3000 v.Chr. zurück, denn vermutlich wurden bereits damals Blüten und Kräuter destilliert. In der Bibel gibt es ca. 200 Hinweise auf die Verwendung von Aromastoffen wie Weihrauch, Myrrhe, Zimt und Rosmarin für religiöse Rituale und zur Bekämpfung von Krankheiten
.
Die persönliche Erfahrung des französischen Arztes Jean Valnet, dass Lavendelöl bei einer großflächigen Verbrennung rasche Heilung bringt, ließ die Verwendung von ätherischen Ölen nicht nur im Zweiten Weltkrieg mangels Medikamenten wieder aufleben, sondern auch im medizinischen Alltag.
Seit dem Ende der 80er Jahre wird die Aromatherapie (dieser Begriff wurde übrigens ebenfalls von Jean Valnet geprägt) europaweit wiederbelebt. In den USA sowie in Japan und Australien gilt es als "neue" Methode, Krankheiten und andere Beschwerden mit ätherischen Ölen zu heilen.

Warum sind ätherische Öle so wirkungsvoll?

Chemisch betrachtet sind ätherische Öle sehr komplex und bestehen aus Hunderten von verschiedenen chemischen Verbindungen, die nur in ihrer Kombination therapeutische Eigenschaften besitzen. Sie sind hoch konzentriert und viel effizienter als getrocknete Kräuter. Es ist der Destillationsprozess, der die Öle so konzentriert macht. Man benötigt oft mehr als eine ganze Pflanze, um einen einzigen Tropfen Öl zu gewinnen.
Ätherische Öle und das menschliche Blut teilen einige Gemeinsamkeiten: Sie bekämpfen Infektionen, enthalten hormonähnliche Verbindungen und regen den Regenerationsprozess an. In der Pflanze hat das ätherische Öl eine beschützende, lebenserhaltende, beruhigende und regenerierende Funktion. Die Pflanzen wehren sich mit seiner Hilfe erfolgreich gegen Bakterien, Pilze und Viren. Sie wehren Angriffe von Insekten und anderen Tieren ab.
Die Ähnlichkeit geht aber noch tiefer. Die chemische Struktur ätherischer Öle ähnelt der, menschlicher Zellen. Das macht ätherische Öle austauschbar mit menschlichen Protein und ermöglicht ihnen, leicht vom Körper erkannt und akzeptiert zu werden. Somit haben ätherische Öle die einzigartige Fähigkeit die Zellwände zu durchdringen und sich im Blut und Gewebe auszubreiten. Die einzigartige, fettlösliche Struktur der ätherischen Öle ist sehr ähnlich mit dem Aufbau unserer Zellmembranen. Die Moleküle von essentiellen Ölen sind außerdem sehr klein, was ihre Fähigkeit in die Zellen einzudringen noch verbessert. Wenn sie äußerlich aufgetragen werden, breiten sie sich innerhalb weniger Minuten im gesamten Körper aus.

Wissenschaft und Forschung

Die Forschung zeigt, dass die komplexe chemische Zusammensetzung ätherischer Öle die Vernichtung von Bakterien und Viren begünstigt bzw. deren Ausbreitung verhindert, da Mikroorganismen in der Gegenwart derart vieler unterschiedlicher, antiseptischer Bestandteile, Sauerstoff und negativer Ionen weder mutieren noch überleben können.
Daher spielen sie in der Luftreinigung und Neutralisation von Gerüchen eine große Rolle. Wegen ihrer ionisierenden Wirkung haben ätherische Öle die Fähigkeit schädliche Chemikalien zu zerstören und unschädlich zu machen.
Durch Einatmen gelangen ätherische Öle in unser limbisches System und können über einen Reiz-Reaktions-Mechanismus unseren Körper beeinflussen, Wohlbefinden auslösen und damit Heilungsprozesse unterstützen. Geruch löst die Produktion neurochemischer Stoffe (Neurotransmitter, Antikörper, Endorphine und Enzyme) aus, die Einfluss nehmen auf unsere Hormonproduktion, unsere Stimmung und unsere Emotionen. Die Duftmoleküle werden über das Blut innerhalb von Minuten in den gesamten Körper transportiert, verstoffwechselt und binnen einiger Stunden wieder ausgeschieden. Aus diesem Grund ist es ratsam, nur mit naturreinen Substanzen zu arbeiten.
Laut ORAC-Test, durchgeführt an der Tufts Universität, gehören sie zu den wirkungsvollsten natürlichen Antioxidantien. Öle, die Limonene (ein spezieller Inhaltsstoff, z.B. im Zitronenöl enthalten) enthalten, haben erwiesenermaßen das Fortschreiten von Krebs unterbunden und verlangsamt. Andere Öle wie Lavendel haben gezeigt, dass sie das Wachstum der Haare unterstützen und den Grad der Wundheilung erhöhen. Eine sehr wichtige Tatsache ist, dass ätherische Öle aufgrund ihrer Komplexität die natürliche Balance des Körpers nicht stören - wenn ein Inhaltsstoff zu einem zu starken Effekt führt, blockiert oder unterdrückt ihn ein anderer Bestandteil.
Synthetische Chemikalien im Gegensatz haben für gewöhnlich nur einen Ablauf und stören auch oft das Gleichgewicht des Körpers.

Qualität

Weltweit sind heute ungefähr 300 ätherische Öle destilliert und extrahiert, mit einigen Tausenden chemischen Bestandteilen und aromatischen Molekülen, aufgezeichnet und aufgelistet. Die Quantität, Qualität und Art dieser aromatischen Verbindungen variiert sehr, abhängig von Klima, Temperatur und Destillationsfaktor. 89 Prozent der heute produzierten essentiellen Öle werden von der Parfüm- und Kosmetikindustrie verwendet. Nur ungefähr 2 Prozent werden für therapeutische und medizinische Zwecke hergestellt.

Der Unterschied

Der Schlüssel therapeutisch wirksame Öle zu produzieren, liegt darin, so viele der kostbaren aromatischen Inhaltsstoffe zu bewahren wie nur möglich. Zerbrechliche aromatische Chemikalien werden leicht durch hohe Hitze und Druck zerstört, ebenso vom Kontakt mit chemisch rückwirkenden Metallen wie Kupfer oder Aluminium. Das Pflanzenmaterial muss auch frei von jeglicher Art von Herbiziden oder anderen Agrarchemikalien sein. Diese können nämlich während der Destillation mit den Ölen reagieren und giftige Verbindungen bilden. Weil viele Pestizide öl-löslich sind, können sie sich also mit ätherischen Ölen vermischen. Darum werden die Öle von Young Living in Edelstahlkammern mit niedrigem Druck und geringer Temperatur erzeugt. Gary Young geht auf diesem Gebiet KEINE Kompromisse ein.
Eine genaue Analyse der Öle ist nur mit Hilfe eines Gaschromatographen möglich. Die Säulenlänge sollte wenigsten 50 - 60 Meter betragen. In den meisten Labors werden jedoch nur 30-Meter-Säulen (passend für die Analyse synthetischer Chemikalien) verwendet, was nicht ausreicht, um eine sorgfältige Trennung aller Bestandteile des ätherischen Öls zu erreichen und um das komplexe Mosaik von natürlichen Chemikalien sorgfältig zu analysieren.

Quelle: The Missing Link, Gary Young


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